Methoden
PZB
Personenzentrierte Beratung
ZRM
Zürcher Ressourcenmodell
Carl Rogers, Vordenker und amerikanischer Psychotherapeut (1902-1987) vertrat die Meinung, dass jeder Mensch über eine angeborene Selbstaktualisierungstendenz verfügt, die für persönliche Weiterentwicklung und innere Reifung sorgt. Alles, was er zur Lösung persönlicher Probleme, zur Veränderung von proble-matischen Lebenssituationen oder ungeliebten Verhaltensweisen braucht, trägt jeder in sich. Ein jeder kann seine Situation am besten selbst analysieren und einschätzen und weiß intuitiv, wie sie sich zum Besseren verändern lässt. So ist es Aufgabe des Beraters/der Beraterin für eine vertrauensvolle, ungestörte Atmosphäre zu sorgen, in der die hilfesuchende Person in Ruhe sich selbst und ihre Situation erkunden und ihre ganz eigene Lösung erarbeiten kann.
Die Sichtweise des Beraters/der Beraterin tritt in den Hintergrund, vielmehr unterstützt er/sie den Prozess durch aktives Zuhören und Empathie, so dass der Klient in Ruhe seinen Gefühlen, Wünschen, Wertvorstell- ungen und Zielen auf den Grund gehen kann. Dadurch werden innere Widersprüche, sowie unbewusste Ängste und Bedürfnisse auf- gedeckt und können in den Veränderungs- prozess integriert werden.
Alle unsere Psychotherapien, Beratungen und Coachings basieren auf dem personen-zentrierten Ansatz nach Carl Rogers, also dem Grundprinzip der Akzeptanz, Empathie und Kongruenz.
Für alle, die im Beruf auf professionelle Gesprächsführung angewiesen sind, bzw. die Beratung im Beruf einsetzen (z.B. in der Schule oder im Gesundheitswesen) ist eine Fort- oder Weiterbildung in personenzentrierter Beratung (Link) eine unverzichtbare Grundlage und trainiert die Haltung/Lebenseinstellung, Menschen grundsätzlich mit Akzeptanz und Empathie zu begegnen.
An der Universität Zürich fügten zwei prag- matische Forscher, Maja Storch und Frank Krause, die erfolgreichen, wissenschaftlich fundierten Vorgehensweisen zur Selbst- steuerung zu dem inzwischen sehr bekannten Zürcher Ressourcenmodell zusammen. Das ZRM basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung. Die hat unter anderem nachgewiesen, dass der Mensch von zwei unterschiedlich arbeitenden Systemen geleitet wird:
Dem Verstand mit seinen langfristigen, vernünftigen Anliegen auf der einen und dem Limbischen System, das aus bewussten und unbewussten Bedürfnissen und Gefühlen besteht, auf der anderen Seite.
Diese beiden Systeme kommen sich im Alltag, im Umgang mit anderen Menschen, bei wichtigen Entscheidungen etc. häufig
in die Quere, weil Verstand und Unbewuss- tes oft unterschiedlicher Meinung zu einer Fragestellung sind: Soll ich heute Joggen gehen? Oder lieber auf dem Sofa flätzen
und lesen?
Wenn ein unbewusstes Bedürfnis, (z.B. nach Faulenzen auf dem Sofa) dem „vernünftigen“ Vorhaben Sport zu treiben im Wege steht, befindet sich der Verstand auf verlorenem Posten!!!
In unseren Kursen lernen Sie, Verstand und unbewusste Bedürfnisse in Einklang zu bringen und in unterschiedlichsten Situationen anzuwenden. Sie lernen, wie
Sie lustvoll und kreativ die eigenen Ressourcen nutzen können, um ein Vorhaben mit Hilfe des Verstandes UND
des Unbewussten umzusetzen.